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NAS-Konfigurator
In 4 Schritten zum passenden NAS-System – mit konkreter Modell-Empfehlung, Festplatten und Kostenaufstellung.
Warum ein eigenes NAS?
Ein NAS (Network Attached Storage) ist dein privater Cloud-Server zu Hause. Statt monatlich für Google Drive, iCloud oder Dropbox zu zahlen, speicherst du alle Daten lokal – mit voller Kontrolle über Datenschutz und Zugriff. Moderne NAS-Systeme von Synology und QNAP können weit mehr als nur Dateien speichern: Medienserver, Foto-Cloud, Docker-Container für Home Assistant und sogar Überwachungskameras verwalten.
Der Konfigurator analysiert deine Anforderungen und empfiehlt dir ein konkretes Setup mit Gehäuse, Festplatten und RAID-Konfiguration – abgestimmt auf dein Budget.
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NAS-Konfigurator
Schritt 1 von 4
1. Wofür brauchst du das NAS?
Wähle alle zutreffenden Einsatzzwecke aus.
Frequently Asked Questions
Synology oder QNAP - was ist besser für Einsteiger?
Synology DSM gilt als einsteigerfreundlicher und stabiler. Die Oberfläche ist intuitiv, Updates laufen reibungslos. QNAP bietet dafür oft mehr Hardware fürs Geld (mehr RAM, HDMI-Ausgang). Für reine Datensicherung und Foto-Cloud ist Synology die sicherere Wahl. Für Medienserver mit HDMI-Direktausgabe kann QNAP interessanter sein.
Was ist SHR und warum empfehlt ihr das?
SHR (Synology Hybrid RAID) ist ein flexibles RAID-System von Synology. Der Vorteil: Du kannst Festplatten unterschiedlicher Größe mischen und trotzdem Redundanz haben. Bei einem klassischen RAID 5 müssen alle Platten gleich groß sein - bei SHR nicht. Außerdem ist eine spätere Erweiterung einfacher.
Reichen 2 Einschübe (Bays) für den Anfang?
Für Backup, Foto-Cloud und Office-Dateien reichen 2 Bays im RAID 1 (Spiegelung) absolut aus. Wenn du jedoch einen Medienserver mit großer Film-Bibliothek, Überwachungskameras oder Docker-Container betreiben willst, empfehlen wir mindestens 4 Bays. Der Aufpreis zahlt sich langfristig aus, weil du nicht so schnell an Grenzen stößt.
Wie viel Strom verbraucht ein NAS?
Ein typisches 2-Bay-NAS wie die DS224+ verbraucht im Betrieb etwa 15-20 Watt, im Ruhezustand (HDD Hibernation) nur 5-8 Watt. Ein 4-Bay-Gerät liegt bei 25-35 Watt. Bei 24/7-Betrieb und 0,30 Euro/kWh kostet ein 2-Bay-NAS etwa 4-5 Euro Strom pro Monat - deutlich günstiger als jeder Cloud-Dienst.
WD Red oder Seagate IronWolf - welche NAS-Festplatte?
Beide Serien sind speziell für den NAS-Dauerbetrieb ausgelegt und bieten Vibrationssensoren sowie eine höhere MTBF (Ausfallsicherheit). WD Red Plus und Seagate IronWolf sind preislich gleichauf. Wichtig: Kaufe keine Desktop-Festplatten (WD Blue/Green, Seagate Barracuda) - diese sind nicht für 24/7-Betrieb geeignet und fallen im NAS deutlich schneller aus.